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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
08.03.2007
Kategorie: Bars und Pubs, Betrug, Diskotheken, Urheberrecht

IFPI will DJs und Restaurants Geld abknöpfen


Die "IFPI Schweiz" (International Federation of Producers of Phonograms and Videograms) hat Warnbriefe an Discjockeys in der ganzen Schweiz versendet und verlangt hohe Gebühren für Vervielfältigungsrechte. Konkret sollen Best-of-Zusammenstellungen für Auftritte oder die Erstellung von Promo-Tonträgern 2000 Franken pro Jahr kosten.

Im Visier der IFPI sind auch Restaurants und Bars, die Musik ab Computer oder iPod spielen, weil dies einen "Überspielvorgang" voraussetze. Wir halten das Vorgehen der IFPI für illegitim. Zur Zeit prüfen wir, ob es überhaupt eine rechtliche Grundlage gibt. Wir raten vorläufig davon ab, Verträge einzugehen und Zahlungen zu leisten.