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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
19.06.2003
Kategorie: Urheberrecht, Verband

Generalversammlung im "Ländle"


Zum ersten Mal in der 70-jährigen Vereinsgeschichte fand die Generalversammlung der ASCO im Ausland statt - und zwar am 17. Juni in Vaduz. Verbandstechnisch handelt es sich bei Liechtenstein aber nicht um fremdes Territorium, weil das Fürstentum zusammen mit der Ostschweiz eine Regionalsektion bildet.

Präsident Jürg König eröffnete eine überraschend gut besuchte Versammlung - trotz enormer Hitze und doch recht langen Anfahrtswegen. Fast 50 Teilnehmer und Gäste versammelten sich im Restaurant Real, um die statutarischen Geschäfte zu erledigen und über die Zukunft der Branche und des Verbands zu diskutieren. Das gute Finanzergebnis des Jahres 2002 erlaubte Rückstellungen für wichtige Projekte, z.B. für den Kampf um eine bessere Schall- und Laserverordnung oder für die Realisierung des Nightlife-Portals. Im weiteren können Regionalsektionen bei dringenden Anliegen in kantonalen Angelegenheiten künftig besser unterstützt werden.

Jürg König wurde als Präsident für eine weitere Amtsperiode einstimmig bestätigt. Für den bereits vor längerer Zeit zurück getretenen Jean-Jacques Godio aus Lausanne wurde nun Armand Dekumbis aus Fribourg auch noch offiziell in den Vorstand gewählt. Er nahm als zweiter Vertreter des Groupement Romand bereits seit längerem an den Sitzungen teil. Maurus Ebneter stellte das neue Internetportal nightlife-express.ch, welches die ASCO ein paar Tage zuvor lanciert hat. Gastredner Andreas Wegelin von der Suisa stellte sich Fragen rund um das Urheberrecht musikalischer Werke und erläuterte die Tätigkeit seiner Organisation. Die Suisa vertritt das Weltrepertoire von 1.7 Millionen Komponisten, Textautoren und Verlegern. Jährlich werden über 110 Millionen Franken an Urheber ausgezahlt. Die Einnahmen stammen von rund 80'000 "Kunden", welche von der Suisa eine Bewilligung erhalten. Dazu gehören Medien, Konzertveranstalter, Plattenproduzenten, Diskotheken, Cabarets und andere Gastwirtschaftsbetriebe.

Nach der etwas strapaziösen GV spazierten die ASCO-Mitglieder durch die Vaduzer Reben zur Fürstlichen Hofkellerei. Dort wurden sie von Regierungschef-Stellvertreterin Hildegard Marxer und von Tourismusdirektor Roland Büchel begrüsst. Jürg König zeigte sich begeistert von der Liechtensteiner Gastfreundschaft und bedankte sich herzlich, allen voran natürlich beim OK unter der Leitung von Kurt Oehri.

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